How deep is your love?
all the love that you’ve given me
it helps me see what’s right
all my life now you’ve given me
a chance to see your light
Ein Besuch bei The Rapture im Karlstorbahnhof.
Auf meine neue, herzliche Art
“Sie benutzt das Wort ›Untergrund‹ ohne jedes Augenzwinkern, wie mir scheint. Zuerst will ich nachfragen, was genau es mit dieser Partyreihe auf sich hat, aber eigentlich erschließt es sich ja von selbst: Es hat ziemlich sicher etwas mit weniger guten Rauschmitteln und mit einer eingeschränkten Getränkeauswahl zu tun, vielleicht auch mit blauer, unvorteilhafter Beleuchtung.”
Leif Randt: Schimmernder Dunst über Coby County, BerlinVerlag 2011
Bunt ist meine Lieblingsfarbe
Walter Gropius was born in Berlin in 1883. The son of an architect, he studied at the Technical Universities in Munich and Berlin. He joined the office of Peter Behrens in 1910 and three years later established a practice with Adolph Meyer. In March 1919 he was elected chairman of the Working Council for Art and a month later was appointed Director of the Bauhaus. (greatbuildings.com)
Ein Besuch bei Walter Gropius in Dammerstock.
Über die Krankheit weißt du nicht viel. Sie ist tödlich, das reicht
“Hochsommer, in Friendship ist alles still. Die Männer bestellen die flimmernden Felder. Kinder streifen durch die Wälder, waten in den Bächen, planschen in den kühlen Teichen. In der Stadt verweilen die Frauen in der Schwüle des Hutgeschäfts, beugen sich über Stoffballen oder Fässer voll klumpigem Mehl.”
Stewart O’Nan: “Das Glück der Anderen”, übersetzt von Thomas Gunkel, rororo, 2003.
Der moderne Mensch, der sich tätowiert, ist ein Verbrecher
Adolf Loos was born in Brunn, Czechoslovakia in 1870. His studies at the Royal and Imperial State Technical College in Rechenberg, Bohemia were cut short by a two year stint in the army. After he attended the College of Technology in Dresden for three years, he worked in the U.S. as a mason, a floor-layer and a dish-washer. He eventually obtained a job with the architect Carl Mayreder and in 1897 he established his own practice. He taught for several years throughout Europe, but returned to practice in Vienna in 1928. (Muriel Emmanuel)
Ein Besuch bei Adolf Loos in Wien.
Wie blutig die Herde war
“Wir waren auf unserem Weg nach Muczne einer alten Karte gefolgt, in der Lemken- und Bojkendörfer noch mit allen Kapellen, Mühlen, Waldbahnen und Wegkreuzen aufschienen, hatten uns dabei aber offensichtlich an einer verschwundenen Straße orientiert und waren so auf einen Feldweg und schließlich in den Morast vor jenem Gehöft geraten, das in der vergangenen Nacht von den Wölfen heimgesucht worden war.”
Christoph Ransmayr & Martin Pollack: “Der Wolfsjäger. Drei polnische Duette”, S. Fischer, Frankfurt am Main 2011.
Karte und Orte
Ein Versuch an Michel Houellebecq.
Landkarte (Bd. 2, Sp. 1888): Die Landkarte, plur. die -n, Diminut. das Landkärtchen, Oberd. Landkärtlein. 1) In der weitesten Bedeutung, eine geographische Abbildung der Erdkugel, oder eines Theiles derselben; zum Unterschiede von einer Mondskarre. 2) In engerer Bedeutung, eine solche Abbildung des festen Landes oder eines Theiles desselben; zum Unterschiede von einer Seekarte. In beyden Fällen ehedem auch eine Landtafel, ingleichen eine Mappe, aus dem Lat. Mappa. S. (Adelung)
Bill Gates und Steve Jobs unterhalten sich über die Zukunft der Informatik
“Jeff Koons hatte sich gerade von seinem Sitz erhoben und voller Begeisterung die Arme ausgestreckt. Ihm gegenüber saß Damien Hirst leicht in sich zusammengesunken auf einem weißen Ledersofa, das zum Teil mit Seidenstoff bedeckt war.”
Michel Houellebecq: „Karte und Gebiet“, aus dem Französischen von Uli Wittman, Dumont, Köln 2011
Irgendwo in Iowa
altweibersommer, m. fila divae virginis, s. [...] mädchensommer, Mechtildesommer, [...] Mariengarn, die im nachsommer auf dem gefilde fliegenden fäden [...]. bildlich: schöne, heitere herbsttage. (nach DWB)
Gilbert Grape besucht Jockgrim/Rheinland-Pfalz
Commencing countdown, engines on…
“Ich, im Rahmen meiner Sympathiekundgebung für Glory Joy, ich berichtete ihr von Chucks optischen Ausfällen, wie ich sie zum ersten Mal in der Futtermittelhandlung erlebt habe, wo ich ihm an dem einen Tag bloß auf den Rücken zu klopfen brauchte, was aber nur zum Spaß gewesen ist wegen einem Witz, aber wie dabei seine Augen komplett aus der Fassung sprangen einfach so, weswegen ich zu ewigem Stillschweigen verdonnert wurde, damit niemand von seinem Geheimnis erfährt.”
David Foster Wallace: “Kleines Mädchen mit komischen Haaren/Girl with Curious Hair”, Deutsch von Marcus Ingendaay, herausgegeben von Denis Scheck, Köln 2001, 254 Seiten.





